I SALTARI

Das Projekt

I SALTARI ist ein Projekt der beiden durch Firmenbeteiligungen miteinander verbundenen Betriebe Colognola und Sartori. Ziel ist, die Weinproduktion in der Provinz Verona weiter auszubauen, wobei auch die Aufwertung bisher unterbewerteter Mikrozonen oder Täler vorgesehen ist. In diesem Sinne ist eine Art „Forschungslabor“ entstanden. Die ausgesuchten Weinberge liegen im Valle di Mezzane, das heute von vielen als Horizont einer neuen Qualität gesehen wird. Das Projekt soll das hohe Potential dieses Gebietes auf bestmögliche Weise ausschöpfen.

Die Weinberge von I SALTARI liegen im Ortsteil Turano der Gemeinde S. Pietro di Lavagno auf einer Fläche von 34 Hektar, von denen 8 direkt an den historischen Besitz angrenzen. Die verbleibenden Hektar sind über das umliegende Hügelland des Valle di Mezzane verteilt.

Bei den Reben handelt es sich ausschließlich um autochthone Sorten: Corvina, Corvinone, Rondinella, Croatina, Oseleta, sowie die Wiedergewinnung der antiken, autochthonen Rebsorte Corbina. Die Anbaudichte variiert zwischen 3500 und 4500 Weinstöcken pro Hektar, mit einer durchschnittlichen Produktion von 1,2 bis 1,5 kg pro Rebe.

I Saltari

Die Idee für den Namen basiert auf der Figur des „saltaro“ (Bezeichnung für die Weinberghüter im 18. Jh.), der 1709 eine Inschrift auf einem der Gewölbe des historischen Weinkellers hinterließ.

Franco Bernabei, der in Zusammenarbeit mit dem Weinexpertenteam von Colognola / Sartori den technischen Teil betreut, hat einen strengen Projektplan von den verschiedenen Anbauphasen bis hin zur Weinbereitung und zum Ausbau ausgearbeitet.

Dabei wurde sorgfältig auf die Berücksichtigung sämtlicher Aspekte geachtet, die sich in folgenden Parametern ausdrücken:

– geographische Lage

– Bodenkonformation

– mikroklimatische Einflüsse

– Alter der Weinberge

– Untersuchung der Biotypen

– Stabilität der Reben bezüglich der Produktion qualitativ hochwertiger Trauben.

Weinherstellung

Die Lage der Weinberge und die unterschiedlichen Erntezeiten ermöglichen eine akkurate, in ihrer Form einzigartige Auswahl des auf autochthonen Sorten basierenden Grundmaterials.

Die Trauben werden ausschließlich von Hand in kleine Kisten aus Kunststoff gelesen und auf schnellstem Wege zum Weinkeller transportiert; hier werden sie sofort auf ein Sortierband geladen und anschließend gekeltert und entrappt.

Während dieses Vorgangs führen zwei oder mehr Personen eine sorgfältige Auslese durch, die eine zusätzliche Garantie für die Produktqualität darstellt.

Charakteristisches Merkmal von I SALTARI ist die Erntemethode, die in folgende drei Phasen unterteilt ist:

– ein Teil wird bei Reifung geerntet, um eine volle Frucht zu garantieren

– ein Teil wird leicht überreif geerntet, für eine höhere Komplexität

– ein Teil von 10-15 % wird noch später gelesen, um eine höhere Konsistenz, Rasse und Struktur zu erhalten

Die Ernte und Vinifizierung werden jeweils getrennt durchgeführt.

Die Vinifizierung erfolgt in Stahltanks bei kontrollierter Temperatur mit Walken, Remontage und Delestage.

Beim Abstich bleiben die Weine aus den drei Vinifizierungen getrennt und werden nach der malolaktischen Gärung in Holzfässer verschiedener Größe, Hölzer und Herkunft gefüllt.

Holzfässer von 20-25 hl

Holzfässer von 500 l

Barriques von 225 l

Auch in diesem Fall wird bei I Saltari sorgfältig darauf geachtet, eine Ausgewogenheit zwischen Frucht und Holzintegration herzustellen, um die Identität des Anbaugebietes, sowie der Rebstöcke zu bewahren.

Die regelmäßigen Umfüllungen, sorgfältige Kellerarbeiten, sowie die anschließenden Verschnitte während der Reifezeit verleihen dem Wein Ausgewogenheit und einen abgerundeten Tanningehalt.

Flaschenabfüllung und Filterung haben keinerlei Einfluss auf die charakteristischen Merkmale des Weines, deren Besonderheiten während der Flaschenreifung bei kontrollierter Temperatur von 16-18 °C noch stärker zur Geltung kommen.