Mit Colognola

Wir sind in den 60er Jahren, die Wirtschaft boomt. Auf dem heimischen Markt sind die Produkte von Sartori bereits sehr anerkannt und verbreitet.

Das Unternehmen folgt seinem Ruf zum Export und beginnt mit Ländern wie Deutschland, Großbritannien und den Vereinigten Staaten zu handeln, Märkte, zu denen man bereits gute Beziehungen pflegt.

Die Güter der Familie sind die Schatztruhe der bekanntesten und wichtigsten Weinsorten Amarone, Valpolicella und Soave.

Sie sind die Quelle größter Zufriedenheit und Stolzes, dank des Anspruchs nach stetiger Verbesserung, was schon immer ein Hauptmerkmal von Sartori die Verona war, ist und immer sein wird.

In den späten 90er Jahren beginnen Fronanco und Pierumberto langsam die Führung des Unternehmens an die nächste Generation weiterzugeben.

Diese Übergabe trifft mit einem Ereignis zusammen, das nicht nur die Geschäftsform, sondern auch die Identität von Sartori di Verona revolutionierte: der Eintrag der Cantina di Colognola ai Colli, einer italienischen Winzergenossenschaft, als Aktienteilhaber in den Vorstand. Dieser Anlass war historisch: zwei wahre Champions, Pierumberto Sartori und der Direktor der Cantina Sociale di Colognola, Giancarlo Lechthaler, lernten sich kennen und schätzen, um schließlich einen Bund gegenseitigen Respekts zu schließen.

Es ist das gemeinsame Verständnis, die menschliche Ebene vor die geschäftliche zu stellen, das es möglich macht, die Produktionsfähigkeit von Colognola und das unternehmerische Know-how von Sartori zu vereinigen. Ziel ist es, ein gemeinsames, sehr ehrgeiziges Wachstumsprojekt in der Weinproduktion und dessen Vertrieb in der ganzen Welt zu starten.

Diese Allianz markiert den endgültigen Ausstieg der Sartori `Senioren` aus der Szene. Sie beschließen, diesmal offiziell den jungen Erben das Ruder des Unternehmens zu überlassen. In der Tat beginnt ab diesem Moment eine neue Ära im Hause Sartori, die eines neuen Bewusstseins, welches sich auf eine bisher nie gekannte Flächengröße an Weinbergen, auf einen exponentiell wachsenden Umsatz, einer  ansonsten unmöglich verfügbaren Anzahl von Arbeitskräften, Know-how, Erfahrung und Organisations-Vermögen stützt.

All dies mit der vollständigen Kontrolle der Produktions- und Vertriebskette des Weins: vom Weinberg bis auf die Tafel der Kunden.